Khamis, 19 April 2007
Dicke Kinder leben gefährlich
Rabu, 18 April 2007
Anpassungsstörung
Anpassungsstörung : Wenig beachtet und kaum untersucht". In der Übersicht in der Psychotherapieausgabe des Ärzteblattes werden zumindest die wenigen Erkenntnisse zu dieser Problematik gut zusammengefasst.
Üblicherweise wird eine Anpassungsstörung dann diagnostiziert, wenn schwerwiegende psychische Krisen oder Belastungsfaktoren (wie z.B. Erkrankungen im Familienkreis, Arbeitsplatzverlust, Unfälle) auftreten und innerhalb von 6 Monaten nach dem Ereignis Beschwerden wie depressive Niedergeschlagenheit, Antriebsminderung, Ängste oder auch unspezifische körperliche Beschwerden auftreten. Die Abgrenzung z.B. zu Depressionen ist schwierig. Sowohl hinsichtlich der "Depressiven Episode" oder Major Depression, wie auch einer (länger und chronischer verlaufenden) Dysthymen Störung. Gegenüber der Posttraumatischen Belastungsstörung liegt der Unterschied insbesondere darin, dass die Auslöser weniger katastrophal sind und andere Beschwerden (z.B. flash-backs und dissoziative Symptome) auftreten.
Ob man nun die Diagnose Anpassungsstörung überhaupt "braucht", sei dahin gestellt.
Medikamente nicht an Familienmitglieder abgeben
Neben ganz individuellen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Ursache von Symptomen spielen natürlich auch individuelle Risikofaktoren und Begleiterkrankungen eine Rolle.
Angesichts der Tatsache, dass aber immer mehr Menschen zu frei verkäuflichen Medikamenten (oder Nahrungsergänzungsmitteln) greifen bzw. eben die Praxisgebühr sparen wollen und zudem vermutlich immer noch etliche Schachteln von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Schubladen der Bundesrepublik lagern, eine bedenkliche Entwicklung.
Nicht umsonst spielen Todesfälle durch unsachgemässe Einnahme von Pharmazeutika immer noch eine grosse Rolle. Gerade dann, wenn ältere Menschen viele verschiedene Medikamente einnehmen müssen und der Überblick über mögliche Wechselwirkungen und Auswirkungen verloren geht...
Selasa, 17 April 2007
Qualität von Informationen zur Gesundheit im Internet
Wie findet und bewertet man die Qualität von Informationsangebote zur Gesundheit im Medium Internet aus dem Bereich Medizin bzw. Gesundheitsfragen möglichst objektiv? Diese Frage ist sowohl für Patienten wie auch ihre Ärzte zunehmend schwieriger zu beantworten.
Natürlich sind dazu sehr unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen. Sowohl international wie auch im deutschen Rahmen wurden dazu "Normen" entwickelt, die aber für sich genommen noch kein Garant für unabhängige und korrekte Fachinformationen darstellen.
Vermutlich die höchste Akzeptanz unter Webseitenbetreibern im medizinischen Bereich haben die HON-Kriterien . Dagegen sind nationale Versuche (z.B. AFGIS) oder ehemalige Projekte wie Medcircle mehr oder weniger Totgeburten geblieben. Der Bereich Patienteninformation zu Gesundheit ist aber eben nicht allein von den im Link genannten Kriterien festzumachen. Die Patienten (bzw. ihre Ärzte) müssen diese Informationen im Dschungel von Webseiten bzw. kommerziellen Portalen und Anbietern mehr oder weniger fragwürdiger Produkte und Dienstleistungen (z.B. Nahrungsergänzungsmitteln) auch finden und als seriös einordnen können. Medienkompetenz im Bereich Gesundheitsinformationen ist da nicht so einfach zu erwerben.
Isnin, 16 April 2007
Joghurt schützt gegen Schnupfen
Die Untersuchung ergab, dass tatsächlich die Infektabwehr verbessert wird - allerdings völlig unabhängig von der Sorte...
Ahad, 15 April 2007
Adipositas Gene bestimmen Risiko für Übergewicht und Diabetes
Hierzu wurden über 2000 Patienten mit einem Diabetes Typ 2 und 3000 Kontrollpersonen sowie weitere 37000 Proben eingeschlossen. Sie konnten dabei einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und Genen mit der Bezeichnung FTO. Wenn dieses Genallel einmal vorhanden war, war das Risiko für Adipositas / Übergewicht um 30 Prozent erhöht. Waren beide Allele FTO-positiv war das Risiko bei 70 Prozent.
Allerdings ist nun damit nicht behauptet, dass allein genetische Faktoren das Risiko für Adipositas prägen. Vielmehr stellt diese eine Veranlagung dar, die möglicherweise im Zusammenwirken mit Ernährungs- und Bewegungsverhalten das individuelle Risiko für Adipositas und damit letztlich auch Diabetes prägt. Man schätzt, dass in Europa letztlich jeder 6. Einwohner beide Allele des FTO trägt und damit ein erhöhtes Adipositas-Risiko hat.
Depression so gefährlich wie Rauchen?
Zusätzlich wird durch die depressive Erkrankung das Gesundheitsverhalten negativ verändert. Die Betroffenen meiden eher Sport und eine regelmässige Medikamenteneinnahme, auch die Ernährung und soziale Verstärker (Kontakt mit anderen Menschen) werden weniger.
Zudem scheinen stressregulierende Systeme u.a. mit Veränderungne der Blutgerinnung eine Rolle zu spielen.