Memaparkan catatan dengan label gesundheit. Papar semua catatan
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Khamis, 25 Mac 2010

Fragen an den Arzt zur Gesundheit

Fragen zur Gesundheit spielen im Internet eine zunehmende Rolle. Natürlich sollte man das Internet nun nicht als Ersatz für eine Beratung bei seinem Arzt sehen, doch immer mehr Menschen informieren sich vor und nach einem Arztbesuch über das Medium Internet u Gesundheitsfragen. Soweit so gut. Im Einzelfall kann dies aber auch völlig schiefgehen, da sich dem medizinischen Laien nicht erschliesst, ob nun die Google-Suchergebnisse zu einer Beschwerde bzw. Erkrankungen sachdienlich oder schlicht Quacksalberei sind. Merke : Grundsätzlich haben natürlich gerade die Firmen ein interesse im Internet Dinge oder Dienstleistungen anzubieten, die eher paramedizinisch arbeiten. Dabei spielt die geschickte Werbung oder Plazierung der Werbeseiten im Netz eine grosse Rolle.


Seit einigen Jahren beantworten wir nun schon Fragen von Patienten im Internet. Neu ist dies in Kooperation mit JustAnswer, einem amerikanischen Expertenportal. Interessant daran ist die Vielfalt der Fragen an den Arzt . Dabei bildet sich u.a. auch die Versorgungspraxis in Deutschland ab, da beispielsweise Fragen zu spezielleren Facharztfragen aus dem Gebiet der Augenheilkunde, Frauenheilkunde und Orthopädie weit häufiger als die Fragen an den Allgemeinarzt oder Chirurgen sind. Vermutlich, weil man da weit schneller einen Termin bekommt bzw. der Hausarzt als Lotse für Gesundheitsfragen schnell aufgesucht werden kann. Fragen zur Sexualität und sexuelle Probleme spielen natürlich auch eine grosse Rolle, wobei auch immer wieder Fragen zur Verhütung bzw. Vergessen der Pille eine Rolle spielen. Peinliche Fragen gibt es dabei nicht, für die Ärzte ist es ja Berufsalltag.


Natürlich kann und soll eine Onlineberatung im Internet weder eine Diagnostik noch eine Therapieempfehlung geben. Aber als Orientierungshilfe bei medizinischen Fragen und als Ratgeber zur Medienkompetenz bei Gesundheitsfragen kann eine entsprechende Beratung doch hilfreich sein und wird häufig genutzt.

Jumaat, 4 Mei 2007

Symptomsuchmaschine

Eine nette Spielerei in Sachen Symptome und mögliche zugehörige Erkrankungen habe ich bei Medgle gefunden. Es ist sicher nicht als Diagnostikersatz zu sehen (und nur für englischsprachige Anwender). Zudem erfasst es sicher nicht alle möglichen Diagnosen bzw. die diagnostische Zuordnung ist manchmal fragwürdig. Aber die technische Umsetzung gefällt mir schon ganz gut.

Leider gibt es ja von Google selber noch keine deutschsprachige medizinische Suchmaschine. Die von mir entwickelte Gesundheitssuchmaschine auf der Grundlage von Google-Coop ist da nur einer mauer Ersatz.

Rabu, 25 April 2007

Arztversorgung aus dem Discounter?

Ehrlich gesagt : Als Arzt denkt man schon manchmal, dass man Gesundheitsleistungen zum Discount-Preis oder Gratisbeigabe abgibt. Ich mag nicht klagen, da ich als angestellter Arzt in einer Klinik arbeite und somit nicht dem unmittelbaren Existenzdruck einiger Kollegen ausgeliefert bin. Aber aufhorchen lässt diese Meldung aus den USA dann doch : Wal-Mart möchte in seinen Supermärkten eine ambulante Klinik anbieten und dort zum Discount-Preis Gesundheitsleistungen anbieten. Nun sind die Arbeitsbedingungen der Wal-Mart Mitarbeiterinnen vermutlich ähnlich schlecht wie die zahlreicher Ärzte in Deutschland. Ob sich aber trotz des Rückzugs von Wal-Mart aus dem deutschen Markt eine solche Idee auch irgendwann in Deutschland durchsetzt und wir eine Blinddarm-Operation ambulant mal eben auf dem Weg zwischen dem Einkauf von Wurst und Babywindeln erledigen bleibt abzuwarten. Alternativ könnten ja vielleicht dann auch deutsche Ärzte zukünftig in den USA bei Wal-Mart Gesundheitsdienstleistungen zum Fast-Gratis-Angebot anbieten...

Sabtu, 21 April 2007

Kind mit Asthma

Im Rahmen einer Studie zur Ermittlung von Gesundheitsrisiken bei Kindern veröffentlichten Experten 10 Fragen und Antworten zu Asthma bei Kindern.

In der KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts sollen sowohl körperliche wie auch psychische bzw. psycho-soziale Aspekte der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ermittelt werden. Ein ambitioniertes Projekt, dass sowohl zur Häufigkeit von Erkrankungen wie auch Ressourcen und Defiziten in der individuellen Betreuung von Kindern und ihrer Familien ergeben könnte.

Selasa, 17 April 2007

Qualität von Informationen zur Gesundheit im Internet

Immer mehr Menschen suchen vor oder nach einem Arztbesuch nach Informationen zu Krankheiten oder ihren individuellen Beschwerden im körperlichen wie psychischen Bereich im Internet. Meist zunächst über Suchmaschinen wie Google, dann vielleicht gezielter in Gesundheitsportalen. Dabei ist die Auswahl der dort verfügbaren Informationen leider nicht selten von den Auftragsgebern und damit Finanzquellen abhängig (z.B. im Bereich erektiler Dysfunktion, bestimmter Asthmabehandlung etc) und weniger auf Grundlage der allgemeinen Informationsbedürftigkeit oder Häufigkeit von Erkrankungen. Erst in jüngerer Zeit haben dagegen Fachgesellschaften wie z.B. die Psychiater und Neurologen, Kinderärzte, Frauenärzte oder Internisten sich mit fachlich hochstehenden Informationen an die Allgemeinheit gewandt. Einzelne Ärzte sind mit ihren Fachinformationen ebenfalls zunehmend aktiv, dagegen sind Blogs als Medium im Bereich Gesundheitsinformation noch relativ unentdeckt.

Wie findet und bewertet man die Qualität von Informationsangebote zur Gesundheit im Medium Internet aus dem Bereich Medizin bzw. Gesundheitsfragen möglichst objektiv? Diese Frage ist sowohl für Patienten wie auch ihre Ärzte zunehmend schwieriger zu beantworten.

Natürlich sind dazu sehr unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen. Sowohl international wie auch im deutschen Rahmen wurden dazu "Normen" entwickelt, die aber für sich genommen noch kein Garant für unabhängige und korrekte Fachinformationen darstellen.

Vermutlich die höchste Akzeptanz unter Webseitenbetreibern im medizinischen Bereich haben die HON-Kriterien . Dagegen sind nationale Versuche (z.B. AFGIS) oder ehemalige Projekte wie Medcircle mehr oder weniger Totgeburten geblieben. Der Bereich Patienteninformation zu Gesundheit ist aber eben nicht allein von den im Link genannten Kriterien festzumachen. Die Patienten (bzw. ihre Ärzte) müssen diese Informationen im Dschungel von Webseiten bzw. kommerziellen Portalen und Anbietern mehr oder weniger fragwürdiger Produkte und Dienstleistungen (z.B. Nahrungsergänzungsmitteln) auch finden und als seriös einordnen können. Medienkompetenz im Bereich Gesundheitsinformationen ist da nicht so einfach zu erwerben.

Rabu, 17 Januari 2007

Asthma : Schützt Aspirin vor Asthma bronchiale?

Acetylsalicylsäure ist den meisten Patienten unter dem Markennamen Aspirin geläufig. Nun hilft das Medikament nicht nur bei Kopfschmerzen sondern wird insbesondere auch zum Schutz vor erneuten Herzinfarkten bzw. Gefässerkrankungen in niedrigerer Dosierung eingesetzt.

Eine Studie bei Männern mit Zustand nach einem solchen kardiovaskulären Ereignis (Herzinfarkt) zeigte jetzt, dass sich statisch gesehen das Risiko für eine Asthma-Neuerkrankung mit niedrigen Dosierungen von Acetylsalicylsäure um 22 Prozent absenken lässt.

Dies bezieht sich aber eben auch "nur" auf Patienten, die bereits eine Dauerprophylaxe mit Acetylsalicylsäure aus anderer Indikation einnehmen mussten. Es ist nicht erwiesen, dass nun generell die tägliche Einnahme von ASS oder anderen Präparaten in der Abwägung von Nutzen und Risiken sich als Schutz vor Asthma bewähren würde.

Man weiss nicht genau, warum dieser interessante Effekt auftritt. Anzunehmen ist aber, dass es einen Zusammenhang mit den entzündungsmodulierenden (antiinflammatorischen) Wirkungen im Zusammenhang mit der Prostaglandinsystese zu tun hat.

Selasa, 2 Januari 2007

Mit dem Rauchen aufhören ? Guter Vorsatz für das neue Jahr?

Zu den häufigsten Vorsätzen für das neue Jahr gehört es, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Mit dem Rauchen aufzuhören ist vermutlich einer der besten Ideen für das neue Jahr. Allerdings nicht so besonders leicht umzusetzen. Wir haben einige Tips zum Thema Nichtraucher werden bzw. Nichtraucher bleiben für Sie zusammengestellt.

Isnin, 1 Januari 2007

Cyberchondrie - Wenn das Internet krank macht

Immer mehr Menschen nutzen das Internet um nach gesundheitsbezogenen Informationen zu suchen. Zahlen aus den USA sprechen von 136 Millionen Usern, die im Internet im Bereich Gesundheit suchen. Soweit kein Problem. Für Menschen mit gesundheitsbezogenen Ängsten und Unsicherheiten =Hypochondrie kann es aber auch zu Problemen führen. Durch die neuen Möglicheiten des Mediums Internet scheinen sich die Möglichkeiten irreführende oder zumindest vom Patienten falsch verstandene Botschaften auch krankhaft zu verarbeiten deutlich zu erhöhen. Hierfür wurde der unschöne Begriff "Cyberchondria" oder Cyberchondrie geprägt.

Trotz zahlreicher Bemühungen "Qualitätssiegel" für medizinische Internetseiten zu etablieren, erreicht man damit doch nur sehr grobe Bewertungsmaßstäbe für gute medizinische Webseiten (z.B. von der HON - Initiative). Aber die Nutzer des Internets kennen diese Richtlinien kaum bzw. werden eben eher nach Suchpositionen im Internetsuchmaschinen zu Seiten geleitet, die eindeutig wirtschaftliche Interessen verfolgen. Somit sind die dort präsentierten Informationen häufig einseitig und schüren bewusst gesundheitsbezogene Ängste oder eine Skepsis gegenüber Ärzten. Das Interesse der Betreiber der Seiten ist eindeutig : Statt sich seinem Arzt oder Apotheker anzuvertrauen werden angeblich sichere Nahrungsergänzungsmittel oder obskure Therapiemethoden angepriesen, die angeblich von der Schulmedizin verkannt werden. Diese widersprüchlichen Darstellungen verunsichern die Betroffenen zunehmend. Sollte man denn "neuen Methoden" nicht wenigstens eine Chance geben? Nun, man könnte es ja als Ergänzung hinnehmen, wenn eben nicht gerade durch die Fehlinformationen die Unsicherheit und damit Angst vor Fehlbehandlungen oder unheimlichen Krankheiten eine Hypochondrie weiter schüren würde.

Das Innenleben der Zellen

Eine faszinierende Animation zum Innenleben der Zellen unterlegt mit Musik von Experten der Harvard Universität... Ein schönes Beispiel wie man mit Computern heute sehr komplexe biologische Erkenntnisse graphisch darstellen kann...

Neujahr und die Folgen des Alkohols


Nach einer hoffentlich fröhlichen Feier zum neuen Jahr interessierten sich heute auffallend viele Leser für Folgen des Alkohols. Manchmal kann man sich schon beim Öffnen einer Sektflasche gefährlich verletzen, häufiger wird wohl heute ein "Kater" zum Ausschlafen anregen...

Wir wünschen allen Lesern ein glückliches und erfolgreiches und natürlich gesundes Jahr!

Khamis, 28 Disember 2006

Antibiotika bei akuter Bronchitis wirkungslos

Sobald es kälter wird treten gehäuft Infekte der oberen Atemwege mit den typischen Beschwerden wie Reizhusten, Schnupfen, Halsbeschwerden und anderen bekannten Beeinträchtigungen der Gesundheit auf. Bei 5 Prozent aller Erwachsenen führt dabei ein Infekt der Bronchien (zuführende Luftwege der Lunge) als akute Bronchitis zu beschwerden. Eigentlich ist es den Ärzten schon lange bekannt, dass bei dieser Krankheitssymptomatik Antibiotika meist wirkungslos sind. Dennoch wird - nicht zuletzt aufgrund der Erwartungshaltung der leidenden Betroffenen - immer noch zu häufig zum Rezeptblock gegriffen und neben einer symptomatischen (lindernden) Behandlung auch zum Antibiotikum gegriffen. Eine Untersuchung der VCU School of Medine unter Professor Richard P. Wenzel zeigte jetzt, dass dies ohne wissenschaftliche Berechtigung passiert und nur sehr selten bei kurzen Infekten von 5 bis 10 Tagen überhaupt ein Bakterium beteiligt ist. So sind die meisten Infekte der Bronchien durch Viren ausgelöst, bei denen aber ein Antibiotikum nicht wirkt. Nach der Untersuchung erhalten schätzungsweise 70 bis 80 Prozent der Patienten mit Infekten, die zwischen 5 und 10 Tagen dauern auch ein Antibiotikum verschrieben. Dies ist auf keinen Fall durch Belege der Wirksamkeit (evidence-based medicine) gedeckt. Im Gegenteil : Die schnelle Verordnung eines Antibiotikums fördert die Entwicklung von Resistenzen gegen diese Medikation, d.h. es kommt zu einem Wirkverlust. Bakterienstämme entwicklen Abwehrmechanismen gegen die Medikation, so dass sie dann im Falle einer tatsächlichen bakteriellen Infektion nicht mehr wirken.

Hierüber müssten die Hausärzte ihre Patienten informieren und ihnen auch verdeutlichen, dass man eben nur lindernd (symptomatisch) bei diesem Krankheitsbild vorgehen kann. Dies gilt eigentlich auch für Hustenmittel, die bei der Bronchitis nur sehr selten einen wirklichen Effekt zeigen. Hausmittel und Schonung sind da schon besser. Die gute Nachricht : Eine akute Bronchitis kommt und geht auch wieder.... Und dauert meist mit Arzt eine Woche, ohne 7 Tage....

Rabu, 27 Disember 2006

Psychischer Stress auf der Intensivstation

Auch auf der Intensivstation eines Krankenhauses entstehen für Patienten und ihre Angehörige ganz erhebliche psychische Belastungen, die bis zu einer psychischen Belastungsreaktion im Sinne einer Traumatisierung reichen können.

Wenn man durch einen Unfall oder eine akut einsetzende schwere Erkrankung unmittelbar aus seinen normalen Lebensbezügen gerissen wird und zunächst grosse Unsicherheit hinsichtlich der eigenen Gesundheit, der weiteren Lebenspersektive und Arbeitsfähigkeit besteht, kann dies durchaus selber zu einer psychischen Belastung werden. Dass dies u.a. bei schweren Herzerkrankungen oder Unfallopfern eine Rolle spielt, wird zunehmend auch von Intensivmedizinern und Krankenhauspsychologen in die Therapie und Betreuung mit einbezogen.

Vielleicht zunächst überraschend mag es dabei sein, dass auch die Angehörigen von Patienten auf der Intensivstation eine solche Belastungsreaktion entwickeln können. Dies gilt besonders dann, wenn sie für ihre Familienangehörigen möglicherweise lebensbeeinflussende Entscheidungen treffen müssen. Bei den interviewten Familienangehörigen einer Studie aus Frankreuch zeigten fast ein Drittel Merkmale einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Bei den Angehörigen, die lebenserhaltende Entscheidungen (z.B. bei Hirntod) treffen mussten, wiesen sogar 80 Prozent entsprechede Zeichen eines PTBS auf. Neben der ungeheuren Verantwortung spielten dabei besonders übermässige Schuldgefühle eine Rolle. Wenn es darum ging, z.B. ein Beatmungsgerät abzustellen und weitere lebenserhaltende Maßnahmen sein zu lassen, sind Angehörige verständlicherweise hin und her gerissen. Auf der einen Seite der Wunsch, alle nur erdenklichen medizinischen Möglichkeiten auszunutzen. Andererseits aber auch dem Patienten unnötiges Leid oder gar Schmerzen zu ersparen, wenn es nun wirklich keinerlei Hoffnung mehr gibt. Die Angehörigen finden sich dabei schnell in einer schier aussichtslosen und hoffnungslosen emotionalen Belastung wieder, die sie zumeist völlig unvorbereitet trifft. Auch mit der Zuwendung und Unterstützung von Ärzten oder medizinischem Personal der Intensivstationen ist es meist nicht getan.

Zeichen einer Posttraumatischen Belastungsstörung sind :
- wiederkehrende belastende Erinnerungen (u.a. in Form von inneren "Filmen" oder Erinnerungsfetzen oder körperliche Belastungszeichen)
- Vermeidungsverhalten u.a. mit der Unfähigkeit oder Angst sich erneut in ein Krankenhaus bzw. die Intensivstation zu begeben.
- Arousal = Anspannungssymptomen wie Reizbarkeit, Wutausbrüche, Schlafstörungen oder Konzentrationsminderung oder übertrieben starke emotionale Reaktionen wenn themenrelevante Nachrichten oder Berichte besprochen werden oder z.B. im Fernsehen auftauchen.

Eine psychologische Behandlung (z.B. Stabilisierungstechniken und EMDR-Therapie) kann auch für Angehörige von Patienten auf der Intensivstation sehr sinnvoll und erforderlich sein. Hier kann man meist in den Krankenhäusern bereits erste Anlaufstellen zur weiteren Unterstützung und Behandlung finden.

Mehr zum Thema IUC-Syndrom in einem interesssanten Artikel

Isnin, 25 Disember 2006

Selbsthilfe bei Depressionen

Mit einigen einfachen und wirkungsvollen Selbsthife-Strategien kann man schon eine Menge zur Besserung und Behandlung einer Depression bzw. einer depressiven Stimmung erreichen. Ganz wichtig sind diese Ratschläge, wenn es um die Rückfallprophylaxe geht.


1. Aktivierung und Bewegung

Bereits 15 bis 30 Minuten von körperlicher Aktivierung und Bewegung am Tag haben einen sehr positiven Einfluss auf ihre Stimmung bei Depressionen.

Ausdauersport wie Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren oder auch andere Sportarten wie z.B. Golf bewähren sich sehr als Schutz vor dem Wiederauftreten einer depressiven Episode.

2. Richtige Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen sich jetzt und in Zukunft wohler zu fühlen.

Getreide, Gemüse und Bohnen geben länger und wirkungsvoller Kraft und Energie als kurz wirkende zuckerhaltige Nahrungsmittel und Süssigkeiten.

Regelmässige Mahlzeiten und besonders ein tägliches Frühstück sind wichtig. 3 bis 5 Mahlzeiten am Tag sorgen bereits für eine Tagesstrukturierung und geben dem Gehirn ausreichend Nährstoffe (Glukose) zum arbeiten. Unregelmässiges Essen führt dagegen leicht zu Reizbarkeit, Kopfschmerzen und dann späteren Heisshungerattacken.

Essen Sie mehr Fisch (besonders Lachs, Heilbutt oder Thunfisch). Omega-3-Fettsäuren in diesen Kaltwasserfischarten können Beschwerden einer Depression reduzieren.

Meiden Sie Alkohol und Koffein, da dies zu einer Zunahme von Angst und Depressionen beitragen könnte.

3. Ausreichender Schlaf

6 bis 8 Stunden Schlaf gelten für die meisten Menschen als ausreichend. Halten Sie regelmässige Zeiten zum Schlafen und Aufstehen ein.

4. Umgang mit Stress / Stressbewältigung

Depressionen stellen selber schon eine schwere Belastung dar. Daher ist es wichtig, andere Stressoren (Belastungen) möglichst zu minimieren

Versuchen Sie ihre Aufgaben zu reduzieren und zu vereinfachen und setzen Sie Prioritäten

Setzen Sie Strukturen und nutzen Organisationshilfen und Unterstützung

Wenn Sie eine Pause oder Auszeit brauchen, machen Sie dies. Das kann auch mal ein Wochenendausflug oder Kurzausflug sein, auch die eigene Vorstellungkraft (innere Bilder oder Immagination) kann dazu hilfreich sein.

Erkennen Sie Stresssignale als Frühwarnzeichen von Belastungen. Haben Sie häufiger Magenbeschwerden, sind sie beonders reizbar oder vergesslich? Achten Sie auf ihre eigenen Körpersignale und ändern sie ihr Verhalten entsprechend.

5. Kontakte und Unterstützung

Legen Sie wieder mehr Wert auf Gemeinsamkeit und Kontakte in ihrer Partnerschaft oder Familie.

Sabtu, 23 Disember 2006

Gesundheit und Psychologische Beratung

Im Jahr 2001 haben Psychotherapeuten und Informatiker aus mehreren europäischen Ländern ein Gesundheitsportal zur Psychologischen Beratung und Gesundheits-Fragen entworfen, das häufig gestellte Fragen aus dem Bereich Psychologie, Psychotherapie und Psychosomatik beantworten wollte. Die Grundidee dabei ist, dass immer wieder ähnliche Fragen von Patienten oder Angehörigen zu Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen oder anderen Problemebereichen an Therapeuten gestellt werden. Nicht immer findet man in den Weiten des Internets dann die passende Antwort auf seine Frage. Mit einem mehrsprachigen Expertensystem werden FAQs = häufig gestellt Fragen in einer Datenbank gesammelt und können von den Lesern mit einer Suchabfrage in natürlicher (Schrift-)Sprache gesucht werden. Dabei erhält man eine Liste von möglichsts passenden Antworten, die zum weiteren Stöbern und Informieren zur eigenen Problematik anregen sollen. Weit über 900 Fragen wurden zwischenzeitlich aufgenommen, täglich nutzen zwischen 3000 und 5000 Leser im deutschsprachigen Raum das Angebot. Sollte mal keine Antwort auf eine Frage zu finden sein, kann man sich auch direkt an die Psychotherapeuten des Teams wenden. Die Antwort wird dann in die Datenbank eingearbeitet.